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Rahmenprogramm

Programm der sIT2009

Die Vorträge finden im Institut für Informatik in Raum 0.101 statt

Freitag, 8.05.2009

Titel: Phylogenetische Untersuchungen mit informationstheoretischen Methoden(Prof. Dr. Carsten Damm)
Zeit: Fr. 08. Mai 2009 14:00 Uhr
Beschreibung: Nach einem kurzen Üerblick über Geschichte und Ideen der molekularen Phylogenetik werden neuere Untersuchungen zu String-Änlichkeitsmaßen aus Sicht der algorithmischen Informationstheorie gegeben und erläutert, wie man diese mit Datenkompressionsverfahren approximieren kann. Auf diesem Ansatz beruht das Programmpaket gdist, das Stringähnlichkeiten bestimmt und auf dieser Basis Phylogenien erstellt. Ein Webserver macht die Dinge für dieVeröffentlichkeit sehr einfach nutzbar und zeigt die Leistungsfähigkeit des Ansatzes auch bei geringen Rechner-Ressourcen.

Programmbibliothek und Webserver sind im Rahmen von Diplomarbeiten entstanden (S. Dammert 2006 und J. Brinkmann 2008).
Titel: Visualisierung und Clusterung von experimentellen Daten in der Bioinformatik (Bsc. Alexander Kaever)
Zeit: Fr. 08. Mai 2009 15:00 Uhr
Beschreibung:

Moderne Messgeräte ermöglichen es in der Systembiologie, eine grosse Anzahl von Systemparametern in einem Organismus, wie zum Beispiel die Expressions-Level verschiedener Gene oder Metabolit-Konzentrationen, unter verschiedenen Bedingungen zu messen. Die resultierenden hochdimensionalen Datensätze können in der Regel nicht mehr manuell ausgewertet werden.
Der Vortrag beschäftigt sich mit Methoden und Tools aus der Bioinformatik, welche zur Dimensionsreduktion, Clusterung (Gruppierung) und Visualisierung komplexer experimenteller Daten eingesetzt werden. Anhand von Beispiel-Datensätzen wird die praktische Einsetzbarkeit dieser Werkzeuge demonstriert.

Titel: DNA-Barcoding (Bsc. Manuel Landesfeind)
Zeit: Fr. 08. Mai 2009 16:30 Uhr
Beschreibung:

DNA Barcoding beschreibt eine Technologie zur Spezifizierung von Spezies. Hierbei wird ein Teil der DNA Sequenz genutzt, um eine ID für ein Lebewesen zu erstellen. In diesem Vortrag wird ein Einführung in die Idee, das Verfahren und seine Möglichkeiten gegeben.

Folien (pdf)

Titel: Orphelia: a tool for predicting genes in metagenomic sequencing reads (Katharina Hoff)
Zeit: Fr. 08. Mai 2009 17.30 Uhr
Beschreibung:

Sequenced metagenomes consist of numerous, phylogenetically anonymous DNA fragments. The prediction of protein coding genes is an important step in analysing metagenomes. We recently introduced a machine learning approach based on neural networks that achieves accurate and fast gene predictions in anonymous sequencing reads (BMC Bioinformatics 9:217). Linear discriminants, trained on 140 annotated prokaryotic genomes, were used to extract features from open reading frames (ORFs). An artificial neural network combines these features with ORF length and fragment GC-content to compute a posterior gene probability. The neural network was trained on randomly excised 300 bp and 700 bp fragments from the above prokaryotic genomes. The neural network shows a high prediction specificity and a slightly lower sensitivity. A high specificity is advantageous if large-scale metagenomic studies do not allow manual validation of the predictions.

Folien (pdf) Video (avi / 58mb)

Titel: Latex Sammelbaende (Dr. Stefan Wiedmann)
Zeit: Fr. 08. Mai 2009 18.30 Uhr
Beschreibung:

Latex ist das in der Mathematik, Informatik und Physik meist benutzte Satzsystem zur Erstellung von Artikeln. Der Vortrag behandelt die Möglichkeiten und Probleme (anhand eines konkreten Beispiels) beim Erstellen von Sammelbänden die aus mehreren Latex-Artikeln unterschiedlicher Autoren bestehen.

Folien (pdf) Video (avi / 22mb)

Samstag, 9.05.2009

Titel: 1-Wire(Johannes Agricola und Jan Engels)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 10:00 Uhr
Beschreibung:

1-Wire ist ein Bussystem von Dallas, das mit möglichst wenig Verdrahtungsaufwand daher kommt. So benötigt es maximal drei, oftmals sogar nur zwei Adern, kann dabei aber große Distanzen überwinden und viele Geräte aufnehmen. In diesem Vortrag gehen wir kurz auf Physik ein, erläutern das Protokoll und stellen dann einige Geräte vor, die wir später teilweise auch demonstrieren werden.

Im Anschluss können die LED Cubes unter der Anleitung und Hilfe von Johannes und Jan gebaut werden. Das Material für die Cubes wird dabei von uns gestellt. Selbstgebastelte Cubes können selbstverständlich mitgenommen werden.

Video (avi / 98mb)

Titel: Ein Roboter lernt Autofahren (Irene Markelic)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 11:00 Uhr
Beschreibung: Anhand einer konkreten Anwendung wird deutlich wie vielfältig die Themengebiete der Informatik in der Robotik sind. Es wird ein Eindruck in die Sensorverarbeitung (Bildverarbeitung) und Steuerung gegeben.
Titel: Modellgetriebene Softwareentwicklung und Modelltransformationen in der Praxis(Prof. Dr. Jens Grabowski, Msc. Benjamin Zeiß)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 12:00 Uhr
Beschreibung:

Modellgetriebene Softwareentwicklung ist eine Methode, die sich in der Forschung und zunehmend auch in der Praxis großer Beliebtheit erfreut. Sie verspricht Software auf einer höheren Abstraktionsebene zu spezifizieren und schrittweise durch Verfeinerung zu einem ausführbaren Programm zu kommen. Somit würde modellgetriebene Softwareentwicklung im Idealfall die Lücke zwischen Design und Implementierung schließen. In diesem Vortrag möchten wir erläutern wo die modellgetriebene Softwareentwicklung her kommt, wo sie momentan steht und wie möglicherweise Ihre Zukunft aussieht. Dabei werden Begriffe und Technologien wie UML, MDE, MDA, QVT, ATL, MTL, MBT und EMF in diesem Rahmen eingeordnet und vorgestellt. Im Anschluss wird ein Projekt vorgestellt in dem modellgetrieben Tests in UML spezifiziert werden und mittels Modell-zu-Modell (M2M) Transformationen sowie Modell-zu-Text (M2T) Transformationen mit Openarchitectureware (und den Sprachen XTend, XPand und Check) Tests in der Sprache TTCN-3 generiert werden können.

Folien (pdf)

Titel: Skripting in Amarok(Sven Krohlas)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 14:30 Uhr
Beschreibung:

Amarok ist die führende Anwendung zur Musikwiedergabe und -verwaltung unter Linux. Plattformübergreifend erweiterbar ist er durch Skripte, geschrieben in QtScript: JavaScript mit Qt-Bindings. Viele Internetdienste wie LibriVox.org, die Archive der BBC und des NPR oder die Free Music Charts sind über QtScript in Amarok integriert. Sie sorgen auch für die Anzeige der Liedtexte. Doch es ist noch viel mehr machbar: weite Bereiche von Amarok lassen sich gescriptet steuern und erweitern. Mit dem geplanten Unit Testing Framework wird es sogar für Entwickler möglich sein jede Schnittstelle einer Klasse zur Laufzeit anzusprechen. Weiter gibt es für die Kommunikation mit externen Anwendungen ein D-Bus Interface nach dem MPRIS-Standard. Dieser Vortrag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten von Skripten in Amarok und wie man diese selbst nutzen kann.

Folien (pdf) Video (avi / 152mb)

Titel: Tapestry (Msc. Jochen Kemnade)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 15:30 Uhr
Beschreibung: Wer Web-Anwendungen mit Java entwickelt, weiß, dass es viele Frameworks gibt, die einem eine Menge Arbeit abnehmen können. Tapestry ist ein weiteres davon, das sich jedoch von Seiten des Entwicklers von einigen seiner Mitstreiter deutlich abhebt. Apache Tapestry ist ein Open-Source-Framework, das auf der Standard-Java-Servlet-API aufsetzt. Mit der aktuell stabilen Version 5.0 ist Tapestry eine durchaus ernstzunehmende Konkurrenz zu etablierten Technologien wie JSP, JSF, Struts, Spring und Hivemind geworden. Besonders die einfache Erweiterbarkeit durch eigene wiederverwendbare Komponenten und JavaScript-Fragmente, das nahezu komplette Ausbleiben externer XML-Konfigurationsdateien und das sofortige Inkrafttreten von Code-Änderungen in einer laufenden Anwendung sind Features, die das Entwickeln deutlich angenehmer machen. In diesem Workshop sollen anhand der Entwickling einer einfachen CRUD-Anwendung mit Hilfe des Tapesty-Frameworks dessen Kernkonzepte erläutert und ausprobiert werden.
Titel: Ku(e)cheninformatik (KI)(Msc. Anna-Lena Lamprecht)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 17:00 Uhr
Beschreibung:

Wer Software entwickeln will, muss programmieren lernen. Aber was heißt eigentlich "Programmieren"? In der Anfangszeit der Computer war es das Schreiben von Maschinencode. Mittlerweile haben Informatiker Hochsprachen wie Java oder C++ zur Verfügung, die automatisch in Maschinencode übersetzt werden. Und es werden immer mehr grafische Programmiersysteme entwickelt, die auch Nicht-Informatikern das Entwickeln von Software ermöglichen sollen. In diesem Vortrag werden verschiedene Aspekte der grafischen Entwicklung von Prozessen vorgestellt. Als Anschauungsmaterial werden Workflows verwendet, die den meisten Menschen vertraut sind: Küchenabläufe und Kochrezepte. Aus Informatik-Sicht gibt es da einiges zu entdecken!

Folien (pdf) Video (avi / 422mb)

Titel: Providing Location Based Services(M.Sc. Mayutan Arumaithurai)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 18:00 Uhr
Beschreibung:

If one were to dial an emergency number using a sip phone in a foreign country, there could be some challenges. The existing mechanisms to support emergency calls that have evolved within the public circuit-switched telephone network (PSTN) are not appropriate to handle evolving IP-based voice, text, and real-time multimedia communications. Namely, how will the sip phone application find out the emergency number to be dialled (112/911/***), how will the user be able to send in his location automatically, how will the network manage to reach the emergency service closest to your location. There are also scenarios such as hearing-disabled users who would like to initiate a request for emergency service using text communication and etc. The talk would outline the current state of the art in this field and our group's attempt to solve some of the main issues in this field. Moreover the talk will also delve into other use case scenarios using the developed architecture.

Folien (pdf) Video (avi / 90mb)

Titel: Internet TV and IPTV(Prof. Dr. Xiaoming Fu)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 19:00 Uhr
Beschreibung:

While Internet TV and IPTV have been recently a hot topic in the community, it is interesting to understand their technical background and associated R&D issues. This talk attempts to provide an short introduction to the principles, challenges and opportunities to these complimentary multimedia networking technologies.

Titel: ZFS(Mathias Velten)
Zeit: Sa. 09. Mai 2009 20:00 Uhr
Beschreibung: ZFS steht für Zettabyte Filesystem und ist ein Dateisystem für Solaris und OpenSolaris. Es unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von traditionellen Dateisystemen und bringt einige nette Features mit. In diesem Vortrag will ich eine kurze Einführung in die Grundlagen geben und vor allem eine Live-Demo machen, damit man sich die wichtigsten Features angucken kann.
Das Programm der letzten Jahre befindet sich im Archiv.